
Der Verkauf von Produkten über große Handelsketten bedeutet heute, dass bestimmte Anforderungen an die Vorbereitung der Ware für den Verkauf erfüllt werden müssen. Für Hersteller zählt nicht nur die Qualität des Produkts, sondern auch die Art und Weise, wie es verpackt, in Kartons zusammengestellt sowie für den Transport und die Präsentation im Verkaufsregal vorbereitet wird.
In der Praxis bedeutet das eine stärkere Aufmerksamkeit für die letzte Phase der Produktion. Genau in diesem Moment werden Produkte in Sammelverpackungen gelegt, gezählt, angeordnet und für den Versand vorbereitet. Wenn dieser Teil des Prozesses nicht reibungslos funktioniert, kann sich die gesamte Produktionslinie verlangsamen.
Mit dieser Herausforderung sehen sich heute nicht nur große Fabriken konfrontiert. Zunehmend betrifft sie auch kleine und mittelständische Produktionsbetriebe, die ihren Verkauf über Handelsketten ausbauen möchten. Für viele von ihnen wird die Automatisierung der Verpackung zu einer Möglichkeit, die Arbeit der Produktionslinie zu strukturieren und die Produktion an die Anforderungen des Marktes anzupassen.
Die letzte Phase der Produktion umfasst das Verpacken von Produkten, das Zusammenstellen von Kartons sowie die Vorbereitung der Waren für den Transport. In vielen Betrieben hat gerade dieser Abschnitt einen großen Einfluss auf die Effizienz der gesamten Produktionslinie.
In modernen Produktionslinien werden immer häufiger Industrieroboter eingesetzt, die wiederkehrende Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel das Einlegen von Produkten in Kartons oder die Vorbereitung von Verpackungen für den weiteren Versand. Dadurch wird der Verpackungsprozess besser organisiert und das Risiko von Fehlern deutlich reduziert.
Ein gutes Beispiel ist die Situation, in der Handelsketten verlangen, dass Produkte in Kartons gemischt zusammengestellt werden. Das bedeutet, dass sich in einer Sammelverpackung verschiedene Varianten desselben Produkts befinden, zum Beispiel mehrere Geschmacksrichtungen. Bei größerem Produktionsvolumen ist das manuelle Zusammenstellen solcher Sets schwer aufrechtzuerhalten, weshalb Roboter zunehmend die Aufgabe übernehmen, Produkte nach einem festgelegten Schema anzuordnen.
Solche Lösungen ermöglichen es Herstellern, Ordnung im Verpackungsprozess zu halten und die Anforderungen von Handelsketten leichter zu erfüllen.
Einige Produkte stellen im Verpackungsprozess besondere Anforderungen. Das betrifft vor allem kleine Einzelverpackungen, die in großer Anzahl in einen Karton gelegt werden.
Ein Beispiel sind Beutelverpackungen, die unter anderem bei Fruchtmusen, Konzentraten, Nahrungsergänzungsmitteln oder Kosmetikprodukten verwendet werden. Obwohl das einzelne Produkt klein ist, kann die Produktionsgeschwindigkeit sehr hoch sein, und die Anzahl der Elemente in einem Karton groß.
Eine zusätzliche Herausforderung besteht darin, dass sich solche Verpackungen häufig unregelmäßig auf dem Förderband bewegen. In solchen Situationen können Roboter, die mit Bildverarbeitungssystemen ausgestattet sind, die Position des Produkts auf dem Band erkennen und es schnell in den Karton legen.
Dadurch wird das Verpacken kleiner Produkte besser organisiert, und das Arbeitstempo der gesamten Linie lässt sich leichter aufrechterhalten.
Kleine und mittelständische Produktionsbetriebe arbeiten oft unter anderen Bedingungen als große Fabriken. Die Produktion ist vielfältiger, die Serien sind kürzer und Produktwechsel treten häufiger auf.
In vielen solcher Unternehmen erfolgt das Verpacken noch immer manuell. Mit der steigenden Anzahl von Produktvarianten und den Anforderungen der Handelsketten kann dies jedoch zu Problemen bei der Aufrechterhaltung von Effizienz und gleichbleibender Arbeitsqualität führen.
Typische Herausforderungen kleinerer Hersteller sind unter anderem:
In solchen Situationen kann bereits eine teilweise Automatisierung die Organisation der Arbeit deutlich verbessern.
Eine der häufigsten Sorgen kleiner und mittelständischer Unternehmen sind die Kosten der Automatisierung. In der Praxis bedeutet Automatisierung jedoch nicht immer den Aufbau einer vollständig automatisierten Produktionslinie.

In vielen Betrieben besteht der erste Schritt darin, eine einzelne Roboterstation zu implementieren, die die am stärksten wiederkehrenden Aufgaben übernimmt. Das kann zum Beispiel ein Roboter sein, der Produkte in Kartons legt, Produktsets zusammenstellt oder Kartons für die Palettierung vorbereitet.
Solche Lösungen können später schrittweise erweitert werden. Mit wachsender Produktion können zusätzliche Roboter, Transportsysteme oder weitere Verpackungsstationen hinzugefügt werden.
Dadurch wird Automatisierung zu einer skalierbaren Lösung – angepasst sowohl an die finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens als auch an dessen Entwicklungstempo.
In der Praxis umfasst die Automatisierung in kleinen und mittelständischen Betrieben meist einzelne Roboterstationen, die die am stärksten wiederkehrenden Tätigkeiten übernehmen.
Zu den häufigsten Lösungen gehören:
Solche Implementierungen erfordern keinen Umbau der gesamten Fabrik und ermöglichen dennoch eine deutliche Verbesserung der letzten Phase der Produktion.
Handelsketten erwarten heute von Herstellern eine effiziente Vorbereitung der Produkte für den Verkauf. Dazu gehören unter anderem die Art der Zusammenstellung von Kartons, die Anzahl der Produkte in einer Sammelverpackung sowie die Organisation der Lieferungen.

Die Automatisierung der Verpackung hilft, Ordnung in diesen Prozessen zu halten. Produkte werden auf wiederholbare Weise verpackt, die Kontrolle der Stückzahl im Karton wird einfacher, und die Vorbereitung der Ware für den Versand verläuft effizienter.
Aus diesem Grund betrachten immer mehr Unternehmen – sowohl große als auch kleinere – die Automatisierung der Verpackung als einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung ihrer Produktion und für die Zusammenarbeit mit Handelsketten.